BBS in den 2000ern

2000
Im März wird das neue Lager und Logistikzentrum auf einer Fläche von 7.000 qm am Fertigungsstandort Herbolzheim in Betrieb genommen. BBS gewinnt die Formel 1 mit Ferrari und Michael Schumacher und wird GP-500er-Weltmeister mit Suzuki und Kenny Roberts. BBS kann einen deutlichen Umsatz - und Gewinnzuwachs verzeichnen und freut sich über ein Rekordwachstum.

2001
BBS rüstet in der Formel 1 sechs Teams mit insgesamt zwölf Fahrzeugen aus. Im August wird auf einer Fläche von 8.000 qm die neue Lackieranlage am Fertigungsstandort Herbolzheim eröffnet. BBS gewinnt zum zweiten Mal mit Ferrari und Michael Schumacher die Formel 1 und wird GP-125er-Weltmeister mit Gilera und Manuel Poggiali.

2002
Die neue Lackieranlage in Herbolzheim wird als die umweltfreundlichste Anlage weltweit vom Bundesumweltminister ausgezeichnet. BBS erhält den Podio Award für die Entwicklung innovativer Lösungen für Ferrari-, Ferrari-Formel-1- und Maserati-GT-Fahrzeuge und wird als Zulieferer vortrefflicher Qualität ausgezeichnet. Michael Schumacher wird zum fünften Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister, zum dritten Mal in Folge mit Ferrari. Das Abt-Team gewinnt mit Laurent Aiello im BBS-bestückten Audi TT-R die Deutschen Tourenwagen Masters.

2003
Ein wichtiger Fortschritt in der Verfahrensentwicklung: die Trockenbearbeitung der Aluminiumräder. Dieses weltweit erstmals eingesetzte Verfahren spart Rohstoffe und unterstreicht einmal mehr die Vorreiterrolle von BBS auch beim Thema Umweltschutz. Michael Schumacher wird zum sechsten Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister.

2004
Das neue Technologie-Highlight: Air Inside Technology. Die Hohlkammertechnologie sorgt nicht nur für Gewichtseinsparungen, sondern erhöht auch die Festigkeit. Michael Schumacher wird zum siebten Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister.

2005
BBS nimmt den dritten Bauabschnitt des Werks in Herbolzheim in Betrieb. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte starten mit BBS Rädern ausgerüstete Fahrzeuge bei der Rallye nach Dakar. Das X-Raid Team unter Leitung von Sven Quandt unterzieht die BBS Räder mit den BMW X3 einem gnadenlosen Härtetest.

2006
Michael Schumacher beendet seine beispiellose Karriere, nachdem er alle sieben Weltmeistertitel auf BBS Rädern gewonnen hat. In diesem Jahr gewinnen Rennteams weltweit 26 Seriensiege auf BBS Felgen. BBS gewinnt insgesamt sechs nationale und internationale Preise: Best Brand der "auto motor und sport", Best Quality der "sport auto", Innovation Award der automechanika, Innovation Award der SEMA Motorshow, Wahl zum schönsten Rad des Jahres der "Auto-Bild Sportscars" und Best Brand der "Motorsport aktuell".

2007
Im Frühjahr gewinnt BBS alle "Best Brand"-Auszeichnungen der Motorpresse in Stuttgart. Die Leser von "auto motor und sport", "sport auto", "4 wheel fun" und "Motor Klassik" vergeben die begehrten Auszeichnungen jeweils mit großem Abstand zu den Mitbewerbern an BBS.
Schiltach, 6. August: An diesem Tag wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Firma BBS geschrieben. Die belgische Punch International NV übernimmt die Geschäfte der BBS International GmbH. Die Gruppe mit Sitz in Sint Martens Latem beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter und ist verschiedenen Geschäftsbereichen tätig. (Mehr Informationen erhalten Sie unter www.punchinternational.com.) Die Marke BBS wird auch weiterhin an beiden deutschen Standorten Leichtmetallräder für Straßen- und Motorsportanwendungen entwickeln und produzieren. Damit bleiben die Räder aus dem Schwarzwald ein Garant für höchste Qualität und Innovation "made in Germany".

2008
BBS gewinnt zum dritten Mal in Folge die "Best Brand"-Wahl der "auto motor und sport"-Leser.