Prüfverfahren

Mit einer Simulation am Computer lässt sich schon vor dem Beginn der tatsächlichen Serienfertigung die Anzahl der Lösungsmöglichkeiten für neue Herausforderungen reduzieren. Die letztgültigen Erkenntnisse liefern aber immer noch Prüfstände. BBS verfügt über ein umfangreiches Prüffeld mit allen Testeinrichtungen für Standardtests und Lastenheftauflagen, um auch die härtesten Straßenbedingungen zu simulieren. Aber der hausinterne Anspruch bei BBS liegt weit über den gesetzlichen Vorschriften. Schlussendlich muss jedes Rad nicht nur teilweise dem Zehnfachen der gesetzlichen Prüfzyklen genügen, sondern auch den extremen Bedingungen des Motorsports.
Einige Testszenarios im Überblick:

Umlaufbiegeprüfung
Hier werden die Seitenkräfte simuliert, die bei einer Kurvenfahrt auf das Rad wirken.
Dazu wird das Rad auf dem Prüfstand mit einem Spannring an der inneren Felgenschulter starr aufgespannt und mit einem umlaufenden Biegemoment beansprucht.

Zweiaxiale-Räder-Prüfstand
Mit diesem Prüfstand ist BBS in der Lage, sowohl die Seitenkräfte als auch die Normalkräfte, die tatsächlich vom Fahrzeug auf das Rad wirken, zu simulieren. Mit beispielsweise der "Nürburgring-" oder der "Hockenheim-Erprobung" kann BBS die Rennstrecke eins zu eins ins Labor holen und die zu prüfenden Radtypen realistisch und unter den härtesten Bedingungen testen.

Impact Test
Dieser Test simuliert das seitliche Anfahren an eine Bordsteinkante. Mit einem Fallgewicht wird dabei mehrmals auf die äußere Felgenschulter des bereiften Rades geschlagen. Hierbei darf kein plötzlicher Luftverlust eintreten.